Das Projekt

Aschen sind reich an wertgebenden Inhaltsstoffen wie Kalk und Pflanzennährstoffen (Kali, Phosphor und andere) und bieten Potenzial, zu einem nachhaltigen Produkt, wie zum Beispiel einem Düngemittel, aufbereitet und vermarktet zu werden. Diesen natürlichen Rohstoff einzusetzen, ist gleichermaßen interessant für Land- und Forstwirtschaft sowie Bio- und Ökolandbau.

 

Die Rückführung der Aschen in den Nährstoffkreislauf stellt auch für Anlagenbetreiber ein enormes Kostensenkungspotenzial dar, sofern es gelingt, wirtschaftliche Lösungen zur Holzascheseparierung und -aufbereitung zu entwickeln. Diese Aufgabe steht im Fokus unseres ZIM-Netzwerkes „Stoffliche Holz- und Pflanzenaschenverwertung (SAV)“.

 

Um diese Aufgaben effektiv und zielgerichtet zu lösen, haben sich führende Unternehmen aus den Bereichen Brennstoffherstellung, Verbrennungstechnik, Logistik, Analyse, Vermarktung, Beratung und Anlagenbetrieb zusammengeschlossen, die ihr ganzes Know-How für die kontinuierliche Weiterentwicklung und die Schaffung innovativer Techniken und marktgerechter Produktentwicklung einsetzen.

 

Die Netzwerkstruktur ist so angelegt, dass eine Integration von technologischen Kompetenzen von verschiedenen Unternehmen aus den Bereichen der Nährstoffrückgewinnung, der Verbrennungstechnik, der Logistik und führenden Forschungseinrichtungen stattfindet.

 

Diese Netzwerkpartner arbeiten und entwickeln in 3 verschiedenen Technologiefeldern, welche innerhalb der ersten Netzwerkphase konkretisiert und strukturiert werden sollen:

 

  • Entwicklung arbeitssicherer, adaptierter Sammel- und Entsorgungstechnologien für naturbelassene Holz- und Pflanzenaschen für mittlere und Kleinfeuerungsanlagen
  • Entwicklung von mechanischen, chemischen und enzymatischen Verfahren zur Ascheaufbereitung und Analyse von Aschen
  • Produktentwicklung aus Aschen und Entwicklung von Qualitätssicherungsverfahren (Kalkdünger, organisch/mineralische Dünger, Gemische (Kompost, Gärrest), Baustoffe)

 

Hierfür verfügen die Netzwerkpartner über verschiedene Leistungsprofile, die sich gegenseitig optimal bei Entwicklungsprojekten ergänzen. Zudem können aus der Zusammenführung bestehender, sowie neu zu entwickelnder Technologien neue Wertschöpfungsketten innerhalb des Netzwerks gebildet werden.

 

Alle Netzwerkpartner finden Sie hier.

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